Tag des Tierschutzes – Rocha da Pena

Heute haben wir uns dem Tierschutz verschrieben. Wir ihr in einem der früheren Blogeinträge sicher gelesen habt, hatten wir bei einer Wanderung einen unerträglichen Zustand von Hundehaltung gefunden. Wir haben uns mit dem Tierschutz Loulé in Verbindung gesetzt und dort auch eine deutschsprachige Ansprechpartnerin gefunden – die Lilo. Mit haben wir uns verabredet und ihr den Ort gezeigt. Ihr glaubt nicht, wie Lilo reagiert hat. Sie arbeitet bereit 43 Jahre im Tierheim in Loulé und hat schon viel gesehen – aber bei diesem Anblick ist sogar ihr schlecht geworden. Einen Hund, der nur noch auf 3 Beinen gehen konnte haben gleich eingepackt und direkt ins Tierheim gefahren, wo wir noch weiteres Futter für die anderen Hunde eingepackt und uns 2 Mitarbeiterinnen des Tierheims als Verstärkung mitgenommen haben – und wieder zurück zu den Tieren. Wir haben das Futter in die Gehege geworfen und die Hunde haben es dankbar angenommen. Aber wie es kommen musste, kam es auch. Plötzlichen waren 2 Portugieren da, die uns unmissverständlich klar machten, dass wir das Gelände sofort zu verlassen hätten. Dann kam noch der für den Bereich zuständige Ordnungsbeamte, der für die Tierhaltung zuständig war und dann auch noch der Besitzer. Es wurden heisse Diskussionen auf protugisisch geführt, die wir zum Glück nicht verstanden haben. Es wurde sich darauf geeinigt, dass der Halter die Zwinger säubert, die Hunde ausreichend füttert und immer frisches Wasser zur Verfügung stellt. Er würde dies auch immer tun, aber in den letzten Zeit hätte er zu viel Arbeit gehabt und konnte sich nicht ausreichend kümmern. Hierzu muss man wissen, dass die Tiere wohl zur Wildschweinjagd benutzt werden und an Jäger verliehen werden. Der Amtstierarzt ist natürlich: Jäger !!! Muss man da noch viel sagen? Hier schein eine richtige Mafia zu herrschen, bei denen wir jetzt so richtig ins Wespennest gestochen haben. Wir haben mit Lilo vereinbart, dass wir in Kontakt bleiben und mal sehen, was auch der ganzen Sachen wird. Zumindest haben wir nicht den Kopf in den Sand gesteckt und etwas für die Tiere getan. Hier noch ein paar Fotos:

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Nach dieser aufregenden Tat, haben wir uns noch eine Abwechslung verdient. In der Nähe war ein Nationalpark, der einen Plateauberg als Mittelpunkt hat. Diesen haben wir uns vorgnommen zu besteigen. Es ist der Rocha da Pena. Herrliche Blicke konnten wir auf dem Weg auf den Gipfel und von diesem erhaschen. Hier eine kleine Auswahl:

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Auch die Portugiesen sind ein patriotisches Volk. Dies kann man durchaus am Standrand von Alte – einem wunderschönene, malerischen Ort entdecken. Wie man sieht:

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Danach sind wir zurück gefahren und haben uns noch ein wenig von dem durchaus anstrengenden Tag erholt.

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