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Ostalgarve – Sandalgarve

Heute sind wir mit dem Auto weit gefahren – östlich von Faro haben wir uns die Ostalgarve – auch Sandalgarve genannt vorgenommen. Wir haben uns den berühmten Markt in Olhao angesehen, auf dem der Fisch von den Fangboten direkt in die Verkaufsstände gelangt. Der Markt ist in 2 Hallen geteilt – in einer Halle gibt es ausschließlich Fisch, in der anderen Halle Obst und Gemüse. Das Obst – insbesondere Zitrusfrüchte – sind hier an der Algarve unschlagbar günstig. Die günstigsten Orangen haben wir direkt an der Straße gefunden: 5 kg Orangen für 1 Euro. Und an Frische und Geschmack sind diese Orangen nicht zu übertreffen. Wir essen und trinken täglich mehrere.

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Nach Ohlao war Fuseta unser nächstes Ziel. In diesem Ort soll man den besten Kaffee der Welt erhalten. Wir waren gespannt. Angekommen suchten wir uns einen Parkplatz am Hafen und gingen vor an den Strand. Wir liefen den Strand entlang und trafen einige Mitmenschen mit ihren Hunden. Für Finley und die Hunde war es toll. Sie konnten am leeren Strand herumspielen und ohne jemanden zu stören. Da hat sogar Finley mal eine Weile mit einer kleineren Hundedame gespielt. Der Strand war sehr schön, denn durch die vorgelagerten Inseln war das Wasser recht ruhig und ist sehr klar.

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Dann haben wir uns ganz vorn am Strand ein kleines Cafe gesucht und den Kaffee probiert. Er hat wirklich lecker geschmeckt – aber ob es der beste Kaffee der Welt ist? Wir wissen es nicht. Was aber bemerkenswert ist: Trotz des zentralen touristischen Platzes hat ein Kaffee und ein Milchkaffe zusammen gearde mal 1,90 Euro gekostet – das ist zumindest Weltklasse.

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Als nächstes Ziel an der Ostalgarve hatten wir uns einen Geheimtipp vorgenommen. Der Wasserfall Pedo do inferno soll ein kleiner Wasserfall in einer grünen Bucht inmitten der Landschaft sein. Hier würden die Einheimischen im Sommer den Wasserfall hinter springen und sich vergnügen. Also habe wir über Google Maps die Koordinaten gesucht und ins Navigationssystem eingegeben. Dieses hat uns auch direkt dort hin geführt. Wir fanden ein Hinweisschild, welches den Wasserfall auch dargestellt hat und den Weg dort hin beschrieb. Wir gingen los mussten aber schon bald einsehen, dass wir wohl den Wasserfall nicht erreichen würden. Die Brücke die überquert werden müsste existierte nur noch als Gerippe. Die Brücke war nicht passierbar. Etwas enttäuscht haben wir versucht einen anderen Weg zu finden – aber leider vergebens.

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Da die Zeit nun schon fortgeschritten war und wir noch knapp 100 km Rückweg vor uns hatten, brachen wir die Suche ab und fuhren nach Hause. Vielleicht wird diese kleine Oase in einigen Jahren wieder begehbar sein – wir hoffen drauf und werden mal wieder nachsehen.

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